S 24, Fahrbahnerneuerung nördlich Schmannewitz
PRESSEMITTEILUNG & VERKEHRSHINWEIS
Am 17. Juni beginnen die Arbeiten zur Fahrbahnerneuerung der S 24 nördlich Schmannewitz. Im rund 3,8 Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Ortsausgang Sitzenroda und dem Ortseingang Schmannewitz wird die Asphaltdeckschicht vollständig erneuert. Zusätzlich erfolgt ein Profilausgleich zur Beseitigung vorhandener Straßenschäden und zur Verbesserung der Entwässerung. Auf einem etwa 300 Meter langen Teilabschnitt werden zudem die Fahrzeugrückhaltesysteme erneuert. Zum Abschluss erhält die Strecke die neue Markierung. Die Arbeiten im Auftrag der Niederlassung Leipzig des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr sollen bis Ende Juli abgeschlossen werden.
Sämtliche Bauarbeiten werden in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung ausgeführt.
- Der erste Bauabschnitt beginnt an der Einmündung der K 8904 in Richtung Ochsensaal und endet an der Einmündung der K 8982 aus Richtung Ochsensaal. Er soll innerhalb der kommenden drei Wochen realisiert werden. Die Umleitung erfolgt über die beiden Kreisstraßen von und zur S 24.
- Der zweite Bauabschnitt umfasst die Teilabschnitte zwischen dem Ortsausgang Schmannewitz und der Einmündung K 8904 sowie zwischen der Einmündung K 8982 und dem Ortseingang Sitzenroda. Dafür wird der gesamte Streckenabschnitt der S 24 zwischen Schmannewitz und Sitzenroda vollgesperrt. Der Verkehr wird aus Torgau kommend in Richtung Dahlen ab Sitzenroda über die Staatsstraße 16 nach Schildau, weiter auf der Staatsstraße 23 nach Falkenhain und anschließend auf der Kreisstraße 8316 über Dornreichenbach nach Mark‑Schönstädt geführt. Im weiteren Verlauf wird der Verkehr über die Kreisstraßen 8317, 8919 beziehungsweise 8990 über Meltewitz und Schwarzer Kater nach Dahlen geleitet. In der Gegenrichtung gilt die Umleitungsführung entsprechend.
Durch die kurzfristige Bereitstellung von Haushaltsmitteln durch den Freistaat Sachsen kann die dringend notwendige Sanierung parallel zum Ausbau der Ortsdurchfahrt Schmannewitz erfolgen (siehe Meldung zur Wiederaufnahme der Arbeiten). So wird die bestehende Verkehrseinschränkung genutzt und eine spätere erneute Sperrung vermieden.
Der öffentliche Personennahverkehr und insbesondere der Schulbusverkehr werden während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Zeitliche Verschiebungen in den Abfahrtszeiten infolge der Umleitungsstrecken sind jedoch nicht auszuschließen. Die betroffenen Schulen in Dahlen, Belgern, Schildau und Falkenhain werden durch die zuständigen Bürgermeister rechtzeitig informiert.
Die Baukosten betragen rund 800.000 Euro. Sie werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes finanziert.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Anwohner und Gewerbetreibenden der Region, um Verständnis für die mit der Baudurchführung verbundenen Einschränkungen sowie um eine umsichtige Fahrweise auf der Umleitung.