15.04.2026

S 177, Umbau der A 4-Anschlussstelle Wilsdruff – dritter Bauabschnitt

PRESSEMITTEILUNG & VERKEHRSHINWEIS

Am 22. April 2026 beginnt der dritte Bauabschnitt zum Umbau der S 177 im Bereich der Anschlussstelle Wilsdruff. Der Abschnitt erstreckt sich zwischen der Autobahnbrücke der A 4 und dem Abzweig der kommunalen Meißner Straße. Die Maßnahme umfasst den Neubau eines straßenbegleitenden Radwegs, den Umbau der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Dresden sowie den Neubau eines dreiarmigen Kreisverkehrs. Dieser erhält eine nördliche und südliche Anbindung an die bestehende S 177 sowie eine westliche Anbindung an die künftige S 36. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist für Dezember 2026 vorgesehen.

Geplante Bauleistungen im Überblick:

  • Rückbau der bestehenden Fahrbahn
  • Umfangreiche Erdarbeiten
  • Neubau der Straßenentwässerung
  • Um- und Neuverlegung von Leitungen Dritter (Trinkwasser, Elektro, Breitband, öffentliche Beleuchtung)
  • Neubau von drei Durchlässen für den Bornwiesenbach
  • Herstellung des neuen Asphaltoberbaus für S 177, Radweg und Kreisverkehr
  • Aufbringen der dauerhaften Fahrbahnmarkierung und Beschilderung
  • Neubau einer Ampelanlage an der Kreuzung der Anschlussstelle Richtung Dresden

Bereits seit Ende Februar erfolgten Baumfällungen und die Freimachung des Baufeldes im Bereich des künftigen Kreisverkehrs. Diese vorbereitenden Arbeiten konnten ohne Verkehrseinschränkungen durchgeführt werden.

Ab dem 22. April 2026 wird eine bauzeitliche Verkehrsführung eingerichtet. Der Verkehr wird dann über eine provisorische zweistreifige Fahrbahn an der Baustelle vorbeigeführt. Für den Umbau der Anschlussstelle bleibt die Auf- und Abfahrt in Richtung Dresden voraussichtlich bis August 2026 gesperrt.

Die Kosten für den dritten Bauabschnitt belaufen sich auf rund 3,6 Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat Sachsen 2,2 Millionen Euro, die Autobahn GmbH 1,4 Millionen Euro.

Der Anteil des Freistaates Sachsen wird aus den zusätzlichen rund zwölf Millionen Euro finanziert, die das Sächsische Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL) Ende 2025 für dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen bereitgestellt hat. Mit diesen Mitteln stärkt das SMIL gezielt die Leistungsfähigkeit des sächsischen Verkehrsnetzes und ermöglicht die zügige Planung und Umsetzung wichtiger Brücken- und Straßenbauvorhaben.

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