B 169, Verlegung Riesa – Salbitz, 3. Bauabschnitt – Inbetriebnahme Gashochdruckleitung
PRESSEMITTEILUNG
Im Rahmen des Ausbaus der Bundesstraße 169 zwischen Riesa und Salbitz wurde in dieser Woche ein wichtiger Meilenstein erreicht: Die umverlegte Gashochdruckleitung ist planmäßig ans Netz gegangen. Damit rückt die Realisierung der B 169 in greifbare Nähe.
Seit Ende September 2025 verlegte der Erdgasnetzbetreiber MITNETZ GAS die bisherige Hochdruckleitung, um Platz für die zukünftige Trasse der Bundesstraße zu schaffen (siehe Meldung zum Baubeginn). In den kommenden Wochen werden noch letzte Arbeiten zur Oberflächenwiederherstellung und Geländeangleichung ausgeführt. Ziel ist es, das Gelände wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Im Zuge der Baumaßnahmen wurden an zwei Abschnitten der Leitung Anpassungen vorgenommen. Im Bereich der künftig neuen Gemeindeverbindungsstraße zwischen Reppen und Hahnefeld wurde die Leitung auf etwa 250 Metern zur Seite verlegt. Zudem entstand im Bereich der neuen B 169 ein rund 400 Meter langer Leitungsabschnitt, der mithilfe eines grabenlosen Bohrspülverfahrens unter dem fünf Meter tiefen Einschnitt geführt wurde. Auch am Hahnefelder Speicher wurde die Leitung auf rund 70 Metern per Bohrspülung tiefergelegt. Diese Maßnahme ermöglicht, dass das Regenrückhaltebecken 4 künftig ohne Pumpen an die Vorflut angeschlossen werden kann, wie vom Planfeststellungsbeschluss vorgegeben.
Das Kosten für die Leitungsverlegung betragen rund 950.000 Euro und werden vollständig aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
Mit der erfolgreichen Umverlegung der Gashochdruckleitung sowie der bereits abgeschlossenen Anpassung der 380-kV-Leitung ist ein weiterer wichtiger Schritt der bauvorbereitenden Maßnahmen umgesetzt worden. Die archäologischen Untersuchungen laufen derzeit noch parallel weiter.