S 235, Ausbau in Borstendorf – Wiederaufnahme der Arbeiten
PRESSEMITTEILUNG & VERKEHRSHINWEIS
Am 9. März werden die Arbeiten an der S 235 in der Ortsdurchfahrt Borstendorf wieder aufgenommen. Nachdem im vergangenen Jahr der Abschnitt bis zur Gartenstraße ausgebaut wurde, erfolgt nun der grundhafte Ausbau der Eppendorfer Straße. . Die Gesamtbaumaßnahme hatte im April 2024 begonnen (siehe Meldung zum Baubeginn). Sie soll voraussichtlich im Juli 2026 fertiggestellt werden.
Der diesjährige Bauabschnitt erstreckt sich von der Gartenstraße bis zum Ortsausgang in Richtung Eppendorf, wobei der grundhafte Ausbau an der Einmündung Kolonieweg endet. Vom Kolonieweg bis zum Ortsende erneuert der Zweckverband Kommunale Wasserver- und Abwasserentsorgung »Mittleres Erzgebirgsvorland« (ZWA) zudem die Trinkwasserleitungen. Im Abschnitt werden vor der Fahrbahnerneuerung der Regenwasserkanal, die Schmutzwasserdruckleitung sowie zwei Trinkwasserleitungen im unterirdischen Bauraum neu verlegt. Außerdem sind Stützmauern zu vervollständigen und der Neubau des Gehweges wird fortgesetzt.
Alle Bauarbeiten werden unter Vollsperrung ausgeführt. Der Verkehr wird von Borstendorf auf der S 235 bis Oberwaldkirchen, weiter über die S 223 nach Augustusburg und anschließend über die S 236 nach Eppendorf und zurück über die S 235 nach Borstendorf geführt. In der Gegenrichtung gilt die Umleitungsführung entsprechend.
Da die Gartenstraße im gesperrten Bereich liegt, ist die Ortslage Borstendorf aus Richtung Eppendorf über die S 235 nicht erreichbar. Von der Sperrung ist neben dem Individualverkehr auch der öffentlichen Personennahverkehr und der Schülerverkehr betroffen. Fahrgäste werden gebeten, sich bei Regiobus Mittelsachsen über Linienführung sowie Ankunfts- und Abfahrtszeiten zu informieren.
Die Kosten für diese Baumaßnahme belaufen sich auf rund vier Millionen Euro. Rund zwei Millionen Euro werden vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Die Gemeinde Grünhainichen trägt rund 400.000 Euro. Der ZWA Hainichen trägt rund 1,5 Millionen Euro sowie die MitNetz und eins energie sachsen rund 100.000 Euro der Gesamtkosten.
Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf der Umleitung.