13.03.2026

Neubau des Winterdienststützpunktes Schkeuditz – Baubeginn am 16. März 2026

PRESSEMITTEILUNG

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat den Neubau eines modernen Winterdienststützpunktes in Schkeuditz beauftragt. Damit wird der bisherige Standort in Dölzig aufgrund baulicher Mängel und ungünstiger Lage abgelöst. Die Fertigstellung des Neubaus ist bis Ende Oktober 2026 geplant, Rückbau und Renaturierung des Altstandortes schließen sich bis November an. Die Bauausführung übernimmt die STRABAG AG, Direktion Sachsen/Thüringen mit Sitz in Schkeuditz‑Hayna. Die Kosten für den Neubau betragen rund 938.000 Euro.

Ersatzneubau für den Standort Dölzig: Verbesserte Bedingungen und neue Kapazitäten

Der bestehende Winterdienststützpunkt Dölzig, bislang Teil der Straßenmeisterei Delitzsch, muss wegen erheblicher Mängel an der baulichen Konstruktion sowie seiner Lage im Torenplan ersetzt werden. Der neue Standort in Schkeuditz entsteht südlich des Flughafens Leipzig-Halle an der B 6 (Edisonstraße) auf bereits bundeseigenen Flächen. Künftig stehen dem Winterdienst dort Kapazitäten für 300 bis 320 Tonnen Streugut zur Verfügung.

Zum Winterdienststützpunkt gehören ein Streugutsilo mit einem Fassungsvermögen von 250 Kubikmetern in kombinierter Holz-Stahl-Bauweise und ein 50 Kubikmeter Solelagertank samt Soleerzeuger mit einer Leistung von 1.500 Litern pro Stunde. Hinzu kommen die erforderliche Infrastruktur, Abstell- und Verkehrsflächen sowie Einzäunung, Strom- und Wasserversorgung. Die geplante Baufläche umfasst rund 500 bis 700 Quadratmeter. Die Zufahrten werden für die Anlieferung von Streusalz und den innerbetrieblichen Winterdienst getrennt organisiert. Das Vorhaben erfolgt unter enger Abstimmung mit der Gemeinde Schkeuditz, den zuständigen Behörden und Versorgungsträgern, insbesondere im Hinblick auf naturschutzfachliche und luftrechtliche Aspekte durch die Nähe zum Flughafen Leipzig-Halle.

Parallel zum Neubau beginnt der sukzessive Rückbau des bestehenden Altstandortes in Dölzig »An der Holländischen Mühle«. Dieser Standort wird renaturiert und in die Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen der B 186-Verlegung eingebunden.

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