In Vorbereitung der Prüfung und Untersuchung wurden vorsorgliche Maßnahmen getroffen, die im Falle einer Entscheidung zur sofortigen Vollsperrung realisiert werden können. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund der betroffenen Bahnstrecke Dresden-Berlin mit einer Ausbaugeschwindigkeit von bis zu Tempo 200 geboten.
Die Beteiligten der Deutschen Bahn AG waren über die Prüfung vorinformiert. Bahnbautechnik und Fachpersonal wurde deutschlandweit für eine mögliche bauliche Reaktion zusammengezogen. Seitens des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr wurden Vorkehrungen getroffen, um eine bauliche Reaktion seitens des Straßenbaulastträgers sicherzustellen. Zielstellung war dabei, eine mögliche notwendige Sperrung der Bahnstrecke auf ein Minimum zu reduzieren.
Dank der Zusammenarbeit aller Beteiligten konnte innerhalb einer kurzen Vorbereitungszeit der Abriss als Vorsorgemaßnahme organisiert und letztlich auch umgesetzt werden.
Abbruch in Zahlen
- Bahnsperrung 18.12.2024, 18:00 bis 23.12.2024, 15:00 in Summe ca. 120 Stunden
- 12 Großgeräte
- 400 Meter Spundbohlen als Schutzlage
- 3.500 Tonnen Bettungsmaterial
- 150 Straßenbauplatte
Welche Bauart wurde für das neue Brückenbauwerk gewählt?
Für den Neubau ist ein geschlossenes Rahmenbauwerk in Verbundfertigteilbauweise vorgesehen, dessen Gesamtlänge sich auf rund 53 Meter erstreckt.