1.000 neue Bäume für die Landkreise Nordsachsen und Leipzig
PRESSEMITTEILUNG
Die Niederlassung Leipzig des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr setzt ein deutliches Zeichen für den Erhalt und die Aufwertung der Alleenlandschaften in Sachsen. Seit vergangener Woche laufen zwei groß angelegte Pflanzprojekte entlang ausgewählter Bundesstraßenabschnitte. Ziel ist es, die charakteristischen Baumreihen nicht nur zu bewahren, sondern auch nachhaltig zu erneuern und zu ergänzen. Die Maßnahmen wurden im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung vergeben und von zwei erfahrenen Landschaftsbaufirmen übernommen. Bis voraussichtlich Februar 2026 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.
Während der Pflanzungen kommt es zu halbseitigen Sperrungen, der Verkehr wird jeweils wechselseitig an den betroffenen Bereichen vorbeigeführt.
Im Landkreis Nordsachsen werden insgesamt 539 Bäume in zwölf Alleenabschnitten gepflanzt:
- B 184, nördlich von Leipzig bis Delitzsch in fünf Abschnitten
- B 183a, östlich von Delitzsch bis Wellaune in zwei Abschnitten
- B 2, Kreisverkehr B 2/ B 107 nordwestlich von Bad Düben bis zur B 2, Einmündung Spatenweg nördlich Bad Düben in einem Abschnitt
- B 87, im Bereich Eilenburg in einem Abschnitt
- B 87, östlich von Torgau mit der Kreuzung B 183 in drei Abschnitten
Im Landkreis Leipzig werden 474 Bäume in neun Alleenabschnitten gepflanzt:
- B 7, in vier Abschnitten
- B 186, südlich Markranstädt in einem Abschnitt
- B 176, im Bereich Neukieritzsch in zwei Abschnitten
- B 107A, auf der Ortsumgehung Grimma in einem Abschnitt
- B 6, Gerichshain in einem Abschnitt
Nach der Pflanzung erfolgt eine dreijährige Fertigstellungs- und Entwicklungspflege, die ebenfalls durch die beauftragten Landschaftsbaufirmen durchgeführt werden.
Im Abschnitt B 107A der Ortsumgehung Grimma werden vor den Pflanzungen zudem noch umfangreiche Rodungsarbeiten notwendig. Die Standsicherheit des bestehenden Baumbestandes ist durch großflächige Stammrisse nicht mehr gewährleistet. Sie werden im Anschluss durch Neupflanzungen ersetzt. Um die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern, werden in einigen Abschnitten zusätzliche Schutzeinrichtungen eingebaut. Diese Arbeiten sind für 2026 geplant.
Die Gesamtkosten belaufen sich insgesamt auf rund 1,1 Millionen Euro. Sie werden aus dem Haushalt der Bundesrepublik Deutschland finanziert.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Anwohner und Gewerbetreibenden der Region, um Verständnis für die mit der Baudurchführung eintretenden Erschwernisse.