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01.07.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Pirna

Die Stadt Pirna hat zwei Förderbescheide über insgesamt rund 28.196 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Straßeninstandsetzung der „Holdergasse“ und der „Fleischergasse“ zur Verfügung gestellt.

Die Stadt Pirna plant im Zuge der Hochwasserschadensbeseitigung die Instandsetzung der während des Junihochwassers 2013 bis zum „Schlachthofgäßchen“ überfluteten „Fleischergasse“ sowie der „Holdergasse“. An der als Wohnstraße vorwiegend durch Fußgänger und vor allem vom Anliegerverkehr genutzten „Fleischergasse“ soll auf einer Länge von circa 58 Meter die Straßenbefestigung wiederhergestellt werden. An der „Holdergasse“ sollen alle Flächen vollständig nutzbar wieder hergestellt werden. Diese Maßnahme umfasst die Neuverfugung von circa 70 Meter der gepflasterterten Anliegerstraße in der historischen Altstadt von Pirna einschließlich der Neuverlegung des vorhandenen Pflasters in
den Randbereichen in gebundener Bauweise.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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