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10.01.2014 - Forststadt Tharandt erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 4

Die Forststadt Tharandt erhält eine touristische Unterrichtungstafel. An der A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Anschlussstellen Dreieck Dresden-West und Wilsdruff  eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stadtverwaltung Tharandt zugestimmt.

„Wer dem Alltag entfliehen, Neues entdecken und Natur genießen möchte, ist hier am richtigen Ort. Der Tharandter Wald gehört zu den schönsten Wandergebieten in Sachsen. Er ist zu jeder Zeit ein abwechslungsreiches Naturerlebnis“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit der neuen Hinweistafel an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass sich Reisende für einen Ausflug in den Tharandter Wald entscheiden.“

Die 1216 erstmals urkundlich erwähnte Stadt Tharandt an der Wilden Weißeritz im Osterzgebirge ist heute als Forststadt Sachsens bekannt. Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten gehört der 1811 angelegte Forstbotanische Garten. Die Anlage zeigt auf 34 Hektar über 2.000 Pflanzen- und Gehölzarten aller Kontinente.
Für Naturliebhaber gibt es im Tharandter Wald viele Lehr- und Erlebnispfade zu entdecken: 135 Kilometer gut ausgeschilderte Wanderwege, 350 Kilometer Radwege und über 100 Kilometer Reitwege bieten ideale Möglichkeiten zur Erholung.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafel erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadtverwaltung Tharandt als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald das Schild gefertigt ist.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.
 
Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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