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23.01.2014 - Bund und Freistaat fördern zahlreiche Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Plauen

Die Stadt Plauen hat heute vier Förderbescheide über insgesamt rund 151.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Beseitigung von Hochwasserschäden in der Stadt Plauen zur Verfügung gestellt.

Durch das wild fließende Wasser wurden auf circa 100 Meter die Bankette am Hauersteinweg von der Straße „Zum Burgteich“ bis zum Haus Nr. 83 im OT Thiergarten weggespült und die vorhandene ungebundene Straßenbefestigung sehr stark beschädigt. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Hauersteinweges erfolgt der Einbau einer neuen Frostschutzschicht und einer Asphalttragdeckschicht. Das linke Bankett wird verstärkt und auf der rechten Seite wird zur Abführung des Oberflächenwassers eine Muldenrinne aus Granitkleinpflaster und ein Bord angeordnet.

Die Baustelle „Ersatzneubau der Elsterufermauer“ wurde im Juni 2013 während der Bauphase vom Hochwasser überflutet. Durch die erforderliche Baugrube für den Ersatzneubau musste im Rahmen dieser Maßnahme auch der Gehwegbereich erneuert werden. Die Borde und die Fahrbahn sollten im Bestand erhalten bleiben. Durch das wild fließende Wasser wurde der Verbau hinterspült und die anschließende Böschung ausgespült. Damit wurde die Standfestigkeit des Fahrbahnrandbereiches (Borde und Fahrbahn) stark beeinträchtigt. Der entstandene Schaden machte es erforderlich die Borde aufzunehmen, Teile des Fahrbahnrandes zurückzubauen und den kompletten Bereich instand zu setzen.

Die Kreisstraße K 7879 wurde unterhalb des Golfplatzes auf einer Länge von circa 90 Meter sehr stark beschädigt. Das rechtsseitige Bankett wurde weggespült und die vorhandenen Entwässerungsanlagen zugesetzt. Die Sicherheit der Verkehrsanlage war durch die entstandenen Schäden nicht mehr gegeben. Das Bankett wird mit Kunststoffgitterplatten verstärkt. Des Weiteren wird die bestehende Entwässerungsleitung durch eine Mehrzweckleitung ersetzt. Zur Ableitung des Oberflächenwassers werden drei zusätzliche Straßenabläufe angeordnet.

Im Zuge des Hochwassers im Juni 2013 wurden in Teilbereichen der Jößnitzer Straße im Ortsteil Steinsdorf die Bankette weggespült, Fahrbahnränder beschädigt und Entwässerungsmulden mit Schlamm- und Geröllablagerungen verunreinigt. Derzeit bestehen an der Außenkante der bituminösen Fahrbahnbefestigung in Teilbereichen Höhenunterschiede von teilweise mehreren Dezimetern, welche eine erhebliche Gefährdung des Straßenverkehrs darstellen und jetzt saniert werden sollen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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