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18.02.2015 - Tier- und Kulturpark Bischofswerda erhält touristische Unterrichtungstafel an der A 4

Der Tier- und Kulturpark Bischofswerda erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 4 weist künftig in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Anschlussstellen Uhyst und Burkau sowie in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Pulsnitz und Ohorn jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Stadt Bischofswerda zugestimmt.

„Besucher erleben eine große bunte Artenvielfalt in der Kombination aus exotischen Tierarten und ehemals heimischen Wildtieren“, so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. „Mit den neuen Unterrichtungstafeln an der Autobahn erhält der Tierpark verdiente Aufmerksamkeit und lockt vorbeifahrende Touristen vielleicht zu einem spontanen Abstecher.“

Der Tier- und Kulturpark Bischofswerda ist der 1957 eröffnete Zoo der Stadt. Mit einer Fläche von knapp einem Hektar ist der Tierpark einer der kleinsten Zoos Deutschlands. Der Tierbestand umfasst etwa 200 Tiere in 60 Arten, vorwiegend Haustiere und einheimische Wildtiere wie Schnee-Eulen, Fasane und Luchse. Aber auch Nasenbären, Waschbären, Totenkopfaffen, Sittiche, Amazonen und Rennmäuse leben dort. Der letzte in Bischofswerda geborene Europäische Braunbär „Balu“ lebt mit der Grizzlybärin „Jane“ zusammen in einem Gehege. Eine botanische Sehenswürdigkeit ist der 1981 gepflanzte Mammutbaum. Im Naturschutz arbeitet der Tierpark an einem Projekt zur Wiederansiedlung des Steinkauzes mit und nimmt am internationalen Zuchtprogramm für die Ecuadoramazone teil.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die Stadt Bischofswerda als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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