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03.02.2014 - Schloss Voigtsberg erhält touristische Unterrichtungstafeln an der A 72

Das Schloss Voigtsberg erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 72 weist künftig in Fahrtrichtung Hof zwischen den Anschlussstellen Plauen-Ost und Plauen-Süd sowie in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Pirk und Plauen-Süd jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag des Landratsamtes Vogtlandkreis zugestimmt.

„Das seit mehr als einem dreiviertel Jahrtausend über der Stadt Oelsnitz majestätisch thronende Schloss Voigtsberg ist mit zahlreichen Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass sich Reisende für einen Abstecher in das Voigtsberger Schloss entscheiden.“

Die im vogtländischen Oelsnitz liegende Burg wurde von den Straßburger Vögten um 1200 errichtet und in den darauf folgenden Jahrhunderten erweitert, bis sie Mitte des 17. Jahrhunderts in ein Schloss umgebaut wurde. Der ursprünglich 30 Meter hohe Bergfried, Ritter- und Fürstensaal, die gotische Georgskapelle, Zwinger und Torhaus kennzeichnen bis heute den mittelalterlichen Charakter der heutigen Schlossanlage. Seit Beginn der Restaurierung vor mehr als zwölf Jahren ist das Schloss ein Schmuckstück der Stadt Oelsnitz. Seit wenigen Jahren beherbergt das Schloss ein Teppichmuseum sowie ein kleines Mineralienkabinett.

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist das Landratsamt Vogtlandkreis als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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