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15.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Thermalbad Wiesenbad

Die Gemeinde Thermalbad Wiesenbad hat einen weiteren Förderbescheid über rund 56.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Erneuerung der vorhandenen Straßenentwässerung und den Ausbau des Weges "Hohenwendel“ zur Verfügung gestellt.

Die Eisenbergstraße verläuft von der S 262/ Plattenthalstraße über Wiesen- und Waldflächen zum Schloss Hohenwendel, durchquert dort die beidseitige Bebauung und geht im weiteren Verlauf in der Gemarkung Streckewalde in einen Feldweg über. Im Zeitraum des Hochwasserereignisses 2013 kam es durch wild abfließendes Oberflächenwasser zu massiven Ausspülungen und es entstanden tiefe Rinnen, wodurch die Begeh- und Befahrbarkeit stark eingeschränkt wurde. Abgetragenes Material wurde in die unterliegenden Gärten gespült. Im Hinblick auf eine nachhaltige Schadensbeseitigung ist der Einbau einer gebundenen Befestigung mit größtmöglicher Wasserdurchlässigkeit (Verbundpflaster mit Rasenkammersteinen) neben der Erneuerung der Abschläge vorgesehen. Die geplante Fahrbahnbreite beträgt 3 Meter zuzüglich beidseitigen Bankett von je 25 Zentimeter Breite. In Teilbereichen ist die Nachregulierung der hangaufwärts gelegenen Böschung notwendig. Der Einbau des Pflasters soll im kombinierten Hoch- und Tiefeinbau erfolgen, da sich die ungebundenen unterliegenden Tragschichten in einem weiterhin brauchbaren Zustand befinden. Zur besseren Lastverteilung und Ausgleich von Unebenheiten wird eine Frostschutzschicht von 15 Zentimeter Dicke zwischen Schottertragschicht und neuer Pflasterdecke angeordnet. Die Oberflächenentwässerung der Fahrbahn wird frei über das Bankett ausgeführt, weiterhin werden zwei Abschläge eingebaut, um den Wasserzufluss aus oberhalb liegenden Wegen kontrolliert abzuleiten. Im Bereich der Böschung wird eine Drainage verlegt.

Die Arbeiten sind für 2014 vorgesehen. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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