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21.08.2013 - Zittau erhält Fördermittel des Freistaates für die Sanierung zweier innerstädtischer Brücken und eines Kreisverkehrs

Die Große Kreisstadt Zittau hat heute einen Förderbescheid über 342.519,00 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 90 %. Die Förderung erhält die Stadt für die Instandsetzung der zwei innerstädtischen Brücken über den Goldbach und die Mandau sowie für den Umbau des Knotenpunktes Staatsstraße S 133 / Kreisstraße K 8638 zu einem Kreisverkehr. Die Mittel für diese Gemeinschaftsmaßnahme vom Freistaat Sachsen, der Stadt Zittau und dem Landkreis Görlitz werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

In der innerstädtischen Lage in Zittau wird die Staatsstraßen S 133 (Äußere Oybiner Straße) von zwei Brückenbauwerken über den Goldbach und den Fluss Mandau überführt. Die Goldbachbrücke ist ein Kanal, der den Bach unter der S 133 wenige Meter vor dem Widerlager 10 der Mandaubrücke unterführt. Dieser Kanal ist hydraulisch nicht ausreichend und deshalb zu erneuern. Während dieser Erneuerung wird der Goldbach umverlegt. Die 1892 errichtete Brücke über die Mandau ist eine rechtsschiefe dreifeldrige Gewölbebrücke, deren Überbauten sich in sehr schlechtem Zustand befinden. Neben der Tatsache, dass Geländer, Beleuchtung, Fahrbahn, Gehbahn und Dichtung des Bauwerkes vollständig verschlissen sind, besitzen die Bögen eine Vielzahl von Längs- und Querrissen. Die Bögen sind deshalb für eine grundhafte Erneuerung der Brücke nicht mehr geeignet und müssen ersetzt werden. Beim Abriss des alten Überbaus noch verwertbares Natursteinmaterial soll aufgearbeitet und wieder verwendet werden. Auf sanierten Widerlagern und Pfeilern werden neue Auflagerbänke errichtet. Die Zufahrt zum Grundstück "Dresdner Hof" wird während der Bauzeit vom Grundstück "Äußere Oybiner Straße 12" aus erfolgen, da im Bereich der derzeitigen Zufahrt zahlreiche Leitungen umverlegt werden müssen und die Zufahrt direkt in den Baubereich führt. Der Pfort- und der Hospitalmühlgraben sollen während der Sanierungsarbeiten permanent mit Wasser versorgt werden. Nach Fertigstellung der Brückenbauwerke werden die Straßenbaumaßnahmen realisiert. Dabei wird der Knotenpunkt S 133 (Humboldstraße) und K 8638 (Äußerer Oybiner Ring) grundhaft zu einem Kreisverkehr ausgebaut. In diesem Zuge werden die Straßenentwässerung und der Mischwasserkanal im Knotenpunktbereich erneuert. Die anschließenden Gehwege werden ebenfalls grundhaft erneuert.

Das Bauvorhaben wurde bereits im August 2012 begonnen. Die Bauzeit ist bis Juni 2014 geplant.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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