1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

25.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Niederwiesa

Die Gemeinde Niederwiesa hat einen Förderbescheid über rund 173.305 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke an der Talstraße, Steiler Weg zur Verfügung gestellt.

Durch die reißende Strömung des Hochwassers vom Juni 2013 wurde die Brücke sehr stark beschädigt. Im Bereich der Unterbauten zeigen sich starke Ausspülungen. Der Überbau wurde ebenfalls beschädigt. Weiterhin kam es zu Ausspülungen im Bereich der Bauwerksgründung. Es entstanden Auskolkungen in der Gewässersohle. Die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes ist nicht mehr gegeben. Es ist ein Ersatzneubau als Stahlbetonplatte mit einer Spannweite von 5,5 Meter und einer Breite zwischen den Füllstabgeländern von 6 Meter geplant. Der Überbau besteht aus einer 4,5 Meter breiten Fahrbahn zuzüglich 25 Zentimeter Sicherheitsabstand zwischen den Granitborden. Der Brückenüberbau besteht aus einer 40 Zentimeter starken Stahlbetonplatte. Die Abdichtung erfolgt mit einer einlagigen Bitumenschweißbahn, Gussasphalt und einer Asphaltbetondeckschicht als Verschleißschicht. Die Anpassung an die bestehenden Flügelwände aus Naturstein erfolgt analog dem Bestand. Im Bauwerksbereich wird die Gewässersohle mit Wasserbaupflaster auf Unterbeton befestigt. Ober- und Unterstrom wird ein Kolkschutzriegel eingebaut. Die Oberfläche der Kolkschutzriegel wird zur Gewässersohle mit Natursteinen abgedeckt und somit sohlgleich zum Wasserbaupflaster. Seitlich der Widerlager schließen sich Stützmauerbauwerke und Böschungen an. Die Stützbauwerke werden im unmittelbaren Angleichungsbereich an die Widerlager entsprechend Bestand der Stützmauer wieder hergestellt. Die Böschungen werden mit Steinsatz an den Böschungsbestand verzogen und angeglichen.

Die Baumaßnahmen sollen von April bis August dieses Jahres durchgeführt werden. 

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr