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Umweltschutz und Straßenbau

Ökokontomaßnahme „Naturnahe Umgestaltung des Fürstengrabens in Meißen“

Umweltschutz ist ein wesentlicher Bestandteil des Straßenbaus. Sowohl die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege als auch des Lärmschutzes und der Lufthygiene sind in allen Stufen der Straßenplanung sowie beim Betrieb und der Unterhaltung von Straßen zu berücksichtigen. Soweit sich Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft im Rahmen von Straßenbauvorhaben nicht vermeiden lassen, ermöglichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die Eingriffe zu kompensieren.

Durch die Niederlassung Meißen des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr startete Mitte November 2019 die Umsetzung des Vorhabens „Naturnahe Umgestaltung des Fürstengrabens in Meißen“. Diese Maßnahme wird als Ökokontomaßnahme durchgeführt. Der Fürstengraben wird in vier Abschnitten, beginnend am Proschwitzer Weg bis zur Einmündung in die Elbe am Winterhafen renaturiert und zu einem naturnahen Gewässer gemäß den Vorgaben der europäischen Wasserrahmenrichtlinie umgebaut. Dabei kommt es darauf an, vorhandene Sohlabstürze rückzubauen, die Sohle des Bachs weitestgehend zu öffnen und hochwertige Lebensräume für Amphibien und Reptilien zu schaffen. Neben der ökologischen Aufwertung können diese Flächen nach Fertigstellung für alle Meißner Einwohner und ihre Gäste interessante Erholungs- und Naturerlebnisfunktionen übernehmen.

Aufgrund naturschutzfachlicher Vorgaben stand für die Ausführung der wasserbaulichen Maßnahmen nur ein sehr enges Zeitfenster von Ende Oktober 2019 bis Ende März 2020 zur Verfügung. Zeitweise war durch den hohen Elbpegel bedingt, das Bauen besonders im Abschnitt 4 mit der direkten Elbanbindung recht schwierig. Insgesamt werden die Baumaßnahmen bis Ende Mai 2020 aber planmäßig komplett fertig gestellt sein und bei entsprechender Witterung wird sich die Bachaue bald in ihrem neuen grünen Gewand präsentieren. Damit sich alles gut entwickeln kann, braucht es natürlich gezielte Pflege, die die Stadt Meißen als Eigentümer der meisten Flächen sowie Gewässerunterhaltungspflichtiger und das Landesamt für Straßenbau und Verkehr übernehmen. Allen Beteiligten gebührt unser Dank – wir haben sehr gut zusammengearbeitet und behielten den Zeitplan sowie das Budget fest im Blick.

Wir werden den Fürstengraben auch weiterhin begleiten und hoffen auf eine dynamische und ökologisch wertvolle Entwicklung der vier Abschnitte. Das wird an dieser Stelle zu gegeberner Zeit ein weiteres Filmmodul zeigen.

Kurzfilm Teil 1: Planungsphase

Kurzfilm Teil 2: Bauphase

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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