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02.09.2015 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 im Landkreis Zwickau

Der Landkreis Zwickau hat einen weiteren Förderbescheid über rund 355.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung einer Stützmauer in Niedercrinitz zur Verfügung gestellt.

 

Gegenstand der Förderung ist der Ersatzneubau der Stützmauer entlang des Crinitzer Wassers einschließlich der grundhaften Erneuerung der K 9301 (Culitzscher Straße) im Stützwandbereich im Ortsteil Niedercrinitz. Die Stützwand sichert der oben liegenden Kreisstraße K 9301. Die Kreisstraße K 9301 befindet sich im südlichen Teil des Landkreises Zwickau. Sie verläuft in nördliche Richtung von Obercrinitz über Wolfersgrün, Niedercrinitz und Culitzsch nach Wilkau-Haßlau. Sie ist Bestandteil des erweiterten Kreisstraßenkernnetzes. Der Baubereich befindet sich im nördlichen Ortsteil von Niedercrinitz noch vor dem Crinitzbogen in Richtung Cunersdorf. Hier führt die K 9301 über das Crinitzer Wasser, wobei nach der Brücke die K 9354 aus Richtung Cunersdorf in die K 9301 einbindet. Die vorhandene Straßenbreite im Baubereich beträgt 4,50 Meter, Gehwege sind nicht vorhanden. Der Abschnitt der K 9301 wird vom ÖPNV befahren.

 

Der betroffene Gewässerabschnitt des „Crinitzer Wassers“ befindet sich im durch die EU- Kommission bestätigten FFH- Gebiet (SCI) „Crinitzer Wasser und Teiche im Kirchberger Granitgebiet“ als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“.  Der Gewässerabschnitt unterliegt aus Gründen der Kohärenz und des Habitatschutzes dem  für das Schutzgebietsnetz „Natura 2000“ festgelegten Schutzregime.

 

Die Ausführung der Arbeiten ist antragsgemäß bis Mitte 2017 geplant. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Bauherrn.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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