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05.08.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Fraureuth

Die Gemeinde Fraureuth hat einen weiteren Förderbescheid über rund 135.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den grundhaften Ausbau des Mühlwegs zur Verfügung gestellt.

 

Beim Hochwasserereignis von Juni 2013 wurde durch das wild abfließende Wasser der Mühlweg beschädigt. Zur Beseitigung der entstandenen Schäden wurde die Straßenbefestigung des Mühlweges auf einer Länge von 225 Metern grundhaft erneuert. Bedingt durch die angrenzende Bebauung und Grundstücke weist der zu erneuernde Bereich des Mühlweges unterschiedliche Fahrbahnbreiten zwischen 2,75 und 4,10 Meter auf. Die vorhandene Straßenbefestigung aus einer Asphaltschicht und ungebundener Tragschicht wurden aufgenommen und zur Verwertung von der Baustelle entfernt. Danach wurde das Planum neu profiliert und verdichtet. Auf dem Planum wurde eine Asphaltbefestigung aus 4 Zentimeter Asphaltbeton, 14 Zentimeter Asphalttragschicht und 47 Zentimeter Frostschutzschicht hergestellt. Zur Wasserführung sind talseitig Granitborde vorgesehen. Abschnittsweise wurden Bankette hergestellt. Für die Anbindung von den Straßenabläufen aus Betonfertigteilen war die Verlegung eines Teilsickerrohres DN 250 erforderlich. Dieses Rohr führt das Oberflächenwasser in den Fraureuther Bach an verschiedenen Einleitstellen. Zur Entwässerung des Planums wurde ein Längssickerleitung DN 100 verlegt.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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