INTERREG V A
Kooperationsprogramm Freistaat Sachsen - Tschechische Republik | Modernisierung S 306 Bad Elster - Hranice

Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen - Tschechische Republik 2014 - 2020, INTERREG V A*, wurde durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, das Bezirksamt für Straßenunterhaltung und Instandsetzung Karlovy Vary und die Stadt Hranice die historische grenzüberschreitenden Straßenverbindung Bad Elster S 306 – Hranice III / 2172 ausgebaut.
Moderne und sichere Verbindung zwischen Bad Elster und Hranice
Ziel des Projekts war der Ausbau und die Modernisierung eines Abschnitts von rund 3,7 Kilometern Länge der bestehenden Straßenverbindung Staatsstraße 306 von Bad Elster/Bährenloh bis zum Grenzübergang und der sich auf tschechischer Seite anschließenden Straße III/2172 bis in die Stadt Hranice. Im März 2018 begannen die Arbeiten auf tschechischer, im April 2020 auf deutscher Seite. Die Bauarbeiten am gesamten Projekt wurden
entsprechend der Planung Ende Dezember 2020 abgeschlossen.
Insgesamt erfolgte der Ausbau auf rund 3,7 Kilometern Länge. Die Fahrbahn wurde grundhaft neu hergestellt, Stützwände und ein Regenrückhaltebecken wurden errichtet, Leitungen und Straßenbeleuchtung neu hergestellt. Die grenzüberschreitende Verbindung verfügt damit über einen modernen und regelkonformen Ausbaustandard. Durch eine gut funktionierende Anbindung an das Straßen-, Rad- und Wanderwegenetz ist die Grundlage für einen regen touristischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch in der gesamten Region geschaffen.
Gesamtkosten von rund 7,9 Millionen Euro
Die Gesamtkosten liegen bei rund 7,9 Millionen Euro, davon 6,9 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Kooperationsprogramms. 15 Prozent Eigenmittel trägt der Freistaat Sachsen. Bei den tschechischen Partnern werden 10 Prozent der Eigenmittel vom Bezirk Karlovy Vary und der Stadt Hranice erbracht und 5 Prozent steuert der Staatshaushalt der Tschechischen
Republik bei.
*Das Kooperationsprogramm stellt Fördermittel in dreistelliger Millionenhöhe bereit, um Grenzbarrieren weiter abzubauen. Seit Programmbeginn 2014 wurden über 140 Projekte unterstützt. Kooperationsvorhaben können mit bis zu 85 Prozent der förderfähigen Ausgaben durch EFRE-Mittel bezuschusst werden.