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20.08.2014 - Bund und Freistaat fördern weitere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Stadt Grimma hat zwei weitere Förderbescheide über nun insgesamt rund 119.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht jeweils einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung eines Gehweges und eines Durchlasses zur Verfügung gestellt.

Durch wild abfließendes Oberflächenwasser ist es zu Schäden am straßenbegleitenden Gehweg in der Wurzener Straße in Grimma gekommen. Es kam zur Ausspülung der Gehwegoberfläche sowie zur Auswaschung und Freispülung von Schachtdeckeln. Die Wiederherstellung des Gehweges erfolgte förderunschädlich bereits im Frühjahr dieses Jahres.

Ebenfalls durch wild abfließendes Oberflächenwasser ist es zu Schäden an der Deditzer Straße in Grimma gekommen. Es kam zur Ausspülung und Unterspülung der Straße, weiterhin wurde der Ein- und Auslaufbereich eines Durchlasses geschädigt. Die Wiederherstellung der Straße und des Ein- und Auslaufbereiches des Durchlasses wurde bereits förderunschädlich im April und Mai 2014 durchgeführt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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