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08.07.2013 - Thermenregion Erzgebirge erhält touristische Unterrichtungstafeln

Die Thermenregion Erzgebirge erhält zwei touristische Unterrichtungstafeln. An der A 72 weist künftig in Fahrtrichtung Hof zwischen den Anschlussstellen Chemnitz-Süd und Stollberg-Nord und in Fahrtrichtung Leipzig zwischen den Anschlussstellen Zwickau-Ost und Hartenstein jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur- und Rehabilitation mbH zugestimmt.

Die Thermenregion Erzgebirge besteht aus dem Thermalbad Wiesenbad und dem Kurbad Warmbad. Der kleine staatlich anerkannte Kurort Thermalbad Wiesenbad liegt im Zschopautal  im Herzen des Erzgebirges. Seit der Entdeckung der ersten Thermalquelle im Jahr 1501 hat das Kur- und Bäderwissen dort eine mehr als 500jährige Tradition. Mit Kurklinik, Thermalbad, Thermal-Heilkräuter-Zentrum, Wandelhalle und Kurmittelhaus  ist der Ort eine der ersten Adressen im Erzgebirge für Rehabilitation, Prävention, Gesundheitsurlaub und Wellness. Die Thermalquelle Warmbad im benachbarten staatlich anerkannten Erholungsort Wolkenstein wurde im Mittelalter entdeckt, wahrscheinlich bei bergmännischen Schürfarbeiten nach Silbererzen. Sie ist die älteste und wärmste, noch balneologisch genutzte Thermalquelle im Freistaat Sachsen. 1997 war Warmbad als „Ort mit Heilquellenkurbetrieb“ laut Sächsischem Kurortgesetz der erste neu prädikatisierte Kurort in Sachsen.

„Beide Thermalquellen im Erzgebirge sind attraktive Orte zum Kuren und Heilen“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Mit den neuen Hinweistafeln an der Autobahn wollen wir dafür sorgen, dass auch vorbeifahrende Touristen sich für einen Abstecher in die Thermenregion Erzgebirge entscheiden.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die Thermalbad Wiesenbad Gesellschaft für Kur- und Rehabilitation mbH als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP)2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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