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04.09.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zschepplin

Die Gemeinde Zschepplin hat einen Förderbescheid über rund 153.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Wiederherstellung der Waak-Brücke zur Verfügung gestellt.

Das Hochwasser der Mulde im Juni 2013 flutete in den Schlosspark Zschepplin und zerstörte die dort vorhandene Waak-Brücke vollständig. Diese Brücke soll nun in gleicher Art wiederhergestellt werden, jedoch das Tragwerk konstruktive Änderungen zur Verringerung des Schadenspotentials bei künftigen Hochwasserereignissen erfahren. Die Durchführung der Maßnahme ist im Zeitraum Oktober 2014 bis Februar 2015 vorgesehen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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