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20.09.2013 - Ausbau der S 23 in Schildau, 3. BA: Teilabschnitt 3 wird vorgezogen

Der Straßenbau war wegen der Erreichbarkeit der anliegenden Grundstücke in drei Teilabschnitte unterteilt worden. Noch dieses Jahr war die Realisierung des 1. Teilabschnitts im Altstadtbereich geplant. Im Ergebnis der durchgeführten Schwingungsmessungen musste jedoch festgestellt werden, dass ohne weitere Sicherungsmaßnahmen im Bereich der Gründungen (Fundamente) einiger Gebäude der Straßenbau zu Schäden an deren Bausubstanz führen kann. Um dieses weitestgehend ausschließen zu können, sind nunmehr weitere Planungsleistungen zur Sicherung der anstehenden Gebäude erforderlich. Bisher waren lediglich Sicherungsmaßnahmen an den als Kulturdenkmale bekannten Gebäuden vorgesehen.

Da die erforderlichen Planungsleistungen einigen Zeitraum in Anspruch nehmen werden, ist durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr entschieden worden, mit dem Straßenbau im dritten Teilabschnitt zu beginnen. Der dritte Teilabschnitt befindet sich hinter dem Heidelbach in Richtung Wurzen. In Abstimmung mit den am Bau Beteiligten ist ein Baubeginn für den 07. Oktober 2013 vorgesehen. Der Bau erfolgt unter Vollsperrung der Straße.

Die Erreichbarkeit der im Baufeld liegenden Grundstücke für Rettungsfahrzeuge und Anlieger ist gewährleistet. Bei entsprechenden Witterungsbedingungen ist es Ziel der Bauausführung, den Straßenkörper noch in diesem Jahr fertig zu stellen. Die Nebenanlagen folgen dann im Frühjahr 2014.

Die Realisierung des Brückenbauwerkes über den Heidelbach ist zeitlich in die Gesamtbaumaßnahme vom Oktober 2013 bis Dezember 2014 eingeordnet. Der 1. Teilabschnitt und zeitlich folgend der 2. Teilabschnitt sind dann 2014 und 2015 zu realisieren, sodass am geplanten Gesamtfertigstellungstermin im III. Quartal 2015 festgehalten werden kann.

Bei der Gemeinschaftsmaßnahme „S 23, Ausbau in Schildau, 3. BA“ handelt es sich um einen grundhaften Ausbau der Wurzener Straße in Schildau auf einer Länge von rund 2,3 Kilometern. Die neue Fahrbahnbreite beträgt 6 Meter im Bereich Stadtkern bzw. 6,50 Meter im weiteren Bereich Richtung Falkenhain/Wurzen. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 3,2 Millionen Euro. Davon trägt der Freistaat Sachsen als Baulastträger der S 23 rund 2,8 Millionen Euro, wobei die EU den Anteil des Freistaates mit 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert. Am 23. Juli 2013 war der erste Spatenstich zum Straßenbauvorhaben „S 23, Ausbau in Schildau“ erfolgt. Bislang konnten zunächst die im Vorfeld der eigentlichen Arbeiten am Straßenkörper erforderlichen vorbereitenden Arbeiten, wie z.B. die archäologischen Untersuchungen und Beweissicherungen, vorgenommen werden.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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