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18.09.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Crimmitschau

Die Große Kreisstadt Crimmitschau hat drei Förderbescheide über insgesamt rund 67.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung von Straßen zur Verfügung gestellt.

Im Junihochwasser 2013 wurden die Verkehrsflächen der Anliegerstraße in der Wilhelm-Stolle-Siedlung im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen aufgrund der Geländetopografie und der sinnflutartigen Regenfälle massiv beschädigt. Vor allem das wild abfließende Oberflächenwasser führte zu starken Ausspülungen in den unbefestigten Fahrbahndecken. Oberflächenbeschädigungen und tiefe Rinnen in der Fahrbahn waren die Folge. Im Rahmen der Hochwasserschadensbeseitigung ist eine fachgerechte Sanierung des Hauptweges in der Wilhelm-Stolle-Siedlung vorgesehen.

Die zurzeit unbefestigte Verkehrsfläche der Oststraße wurde aufgrund der Hanglage und des wild abfließenden Oberflächenwassers ausgespült, zum Teil massiv und flächig mit bis zu 50 Zentimeter tiefen Rinnen. Gegenwärtig besitzt die Oststraße eine notdürftig wiederhergestellte Fahrbahnoberfläche. Es wurden Ausbesserungen in Form von Auffüllungen und neuen Fahrbahnprofilierungen mit Mineralgemisch vorgenommen. Da dies nicht ausreichend und keine zufriedenstellende Lösung darstellt, ist eine fachgerechte Sanierung der Oststraße vorgesehen.

Der „Weg am Sahnpark“ gehört zum Hauptwegenetz und wird von Rettungsfahrzeugen vom und zum Eisstadion genutzt. Im Junihochwasser 2013 wurden die unbefestigten Verkehrsflächen aufgrund der vorhandenen Hanglage, der angrenzenden landwirtschaftlichen Nutzflächen und der wild abfließenden Oberflächenwässer stark ausgespült. Der geplante Ausbau beginnt in Höhe des Crimmitschauer Tiergeheges und endet nach einer Länge von circa 535 Meter an der Zeitzer Straße. Der Weg erhält dabei auf einer Breite von 3,5 Meter eine neue unbefestigte Oberfläche aus Mineralgemisch. Zur Entwässerung werden in regelmäßigen Abständen gepflasterte Querschläge angelegt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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