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18.09.2014 - Bund und Freistaat fördern erneut mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Grimma

Die Stadt Grimma hat drei Förderbescheide über insgesamt rund 95.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung der Fußgängerbrücke und des Parkplatzes am Muldentalbad, die Buswendeschleife und Bushaltestelle Beiersdorf und die Straße Am Thümmlitzsee zur Verfügung gestellt.

Durch wild abfließendes Wasser ist es zu Schäden an der Fußgängerbrücke und dem Parkplatz am Muldentalbad im Grimmaer Ortsteil Kleinbothen gekommen. Die Brücke wurde unterspült und der Brückenzugang wurde beschädigt. Weiterhin ist es zu Ausspülungen am Parkplatz gekommen. Auf circa 1.600 Quadratmeter erhielt der Parkplatz eine neue ungebundene Trag- und Deckschicht. Die Durchführung der Baumaßnahme erfolgte in der Zeit vom 10. April 2014 März bis 30. April 2014.

Ebenfalls durch das Hochwasserereignis 2013 wurde die Zufahrt der Buswendeschleife und -haltestelle in Beiersdorf über den Kranichbach erheblich geschädigt. Auf circa 60 Meter ist es auf der Fahrbahn zu Riss- und Schollenbildungen sowie zu Absenkungen als Folge der Untergrundvernässung gekommen. Die Fahrbahndecke soll (teilweise auch mit Unterbau) vollflächig erneuert werden. Zwei vorhandene Straßenabläufe sowie die Auslaufbefestigung am Durchlass werden instandgesetzt. Geschädigte Hochborde auf einer Länge von circa 35 Meter einschließlich der Rinne sollen wieder hergestellt werden. Die Baumaßnahme soll in der Zeit von März 2015 bis Mai 2015 durchgeführt werden.

Die Straße Am Thümmlitzsee im Grimmaer Ortsteil Kössern wurde durch wild abfließendes Wasser im Juni 2013 erheblich beschädigt. Die Straße verläuft im starken Gefälle, so dass das Wasser den ungebundenen Oberbau der Fahrbahn ausgespülte. Durch Erosion entstanden circa 20 bis 30 Zentimeter tiefe Rinnen und Absätze. Die Fahrbahn war nicht mehr benutzbar. Die grundhafte und nachhaltige Instandsetzung der zwischen drei und fünf Meter breiten Fahrbahn auf einem etwa 65 Meter langen Abschnitt erfolgt in Asphaltbauweise. Zur besseren Entwässerung sind Pflasterrinnen vorgesehen. Am Fahrbahnrand werden 50 Zentimeter breite Bankette aus Schotterrasen hergestellt. Die Durchführung der Maßnahme ist im Zeitraum September bis Oktober 2014 vorgesehen.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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