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31.03.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Coswig

Die Große Kreisstadt Coswig hat einen Förderbescheid über rund 127.500 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung des Oberer Steinbacher Weges zur Verfügung gestellt.

Die Wetterlage Anfang Juni 2013 verursachte wild abfließendes Wasser vom Fuchsweg/-berg aus Weinböhla. Daraufhin entstanden sehr starke Ausspülungen auf dem gesamten unbefestigten Weg, die sofort behoben werden mussten, da circa 40 Zentimeter hohe Absätze entstanden waren. Eine grundlegende Instandsetzung des gesamten Weges ist jetzt notwendig, da das Provisorium nicht genügend Tragfähigkeit aufweist und keine Lösung für die Zukunft darstellt. Es wurden lediglich die größten Ausspülungen mit vorhandenem Material befahrbar gemacht. Um zukünftige Regenfälle ohne weiteren Schaden überstehen zu können, ist der Einbau eines Entwässerungsgrabens entlang des unbefestigten Weges und die Wiederherstellung der sandgeschlemmten Deckschicht nötig. Weiter soll im Bereich der Zufahrt über die Kreisstraße K 8014 der Asphalt bis zur Waldgrenze herangezogen werden, da dies der Abschnitt mit dem größten Gefälle ist.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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