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21.07.2020 - S 46, Ab Montag Fahrbahnerneuerung in Wachau

Am 27. Juli beginnen die Arbeiten zur Erneuerung der Fahrbahn an der S 46 in Wachau mit dem ersten Bauabschnitt. Die Maßnahme erstreckt sich über mehrere Bauabschnitte auf einer Gesamtlänge von circa 2,4 Kilometern von der Freiwilligen Feuerwehr bis zur Einmündung in den Tollweg. Die Fertigstellung des Bauvorhabens ist für Oktober vorgesehen.

Im Bereich der Markkleeberger Straßen werden Asphaltbinder- und Asphaltdeckschicht erneuert. Auf dem Teil der S 46 als Liebertwolkwitzer Straße wird lediglich die Deckschicht ausgetauscht. Außerdem werden vereinzelt beschädigte Bord- und Rinnenabschnitte erneuert. Nach Abschluss der Bauarbeiten erhalten die Erneuerungsabschnitte die erforderliche Markierung. Im Rahmen der Maßnahme werden die folgenden Bauabschnitte nacheinander jeweils unter Vollsperrung gebaut:

  • 1. Bauabschnitt: Markkleeberger Straße in Höhe der Feuerwehr bis inklusive der Kreuzung mit der Wiesenstraße/Gartenweg
  • 2. Bauabschnitt: die Kreuzung der Markkleeberger Straße mit der Bornaer Chaussee inklusive jeweils circa 70 Meter ab der Kreuzung in beide Richtungen auf der Bornaer Chaussee
  • 3. Bauabschnitt: Markkleeberger Straße nördlich der Einmündung Wiesenstraße/Gartenweg bis östlich der Kreuzung von Markkleeberger Straße und Bornaischer Chaussee – die Kreuzung selbst bleibt frei und befahrbar
  • 4. Bauabschnitt: Liebertwolkwitzer Straße von der Kreuzung Markkleeberger Straße und Bornaischer Chaussee bis westlich der Einmündung in den Tollweg – die Kreuzung selbst bleibt dabei frei und befahrbar

Die Umleitungsführung im 1. und 3. Bauabschnitt erfolgt in beiden Richtungen über die Wachauer Straße zur Bornaischen Straße, sowie in Dölitz-Dösen auf der Leinestraße zur Bornaer Chaussee. Im 2. Bauabschnitt wird der Verkehr in beiden Richtungen über die S 38 (ehemals S 242) zur A 38-Anschlussstelle Leipzig-Südost, an der Anschlussstelle Leipzig-Süd auf die B 2, über die S 46/Seenallee zur Bornaischen Straße, Leinestraße und Bornaer Chaussee umgeleitet. Für Fahrzeuge mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung unter 60 km/h und Anwohner steht zusätzlich die Umleitung über die S 38 (ehemals S 242), die Auenhainer Straße durch Güldengossa und die Bornaer Chaussee, sowie über Am Ellrich bzw. die Bauernhofstraße wieder auf die S 46 zur Verfügung. Im 4. Bauabschnitt erfolgt die Umleitungsführung in beiden Richtungen über die S 38 (ehemals S 242), die Auenhainer Straße durch Güldengossa und auf der Bornaer Chaussee wieder zur S 46. Für den Busverkehr wird in allen Bauabschnitten eine gesonderte, kleinräumige Umleitungsführung zur Verfügung stehen.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro. Sie werden in weiten Teilen vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme mit dem Landkreis Leipzig und der Stadt Markkleeberg.

Wir bitten alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die mit der Baudurchführung eintretenden Umleitungen und Erschwernisse.

HINTERGRUND

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 138 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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