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12.08.2014 - Bund und Freistaat fördern mehrere Schadensbeseitigungen nach Hochwasser 2013 in Mülsen

Die Gemeinde Mülsen hat einen weiteren Förderbescheid über rund  62.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für Instandsetzung der Wildenfelser Straße 46 im Ortsteil Ortmannsdorf zur Verfügung gestellt.

 

Durch wild abfließendes Wasser im Zuge des Hochwasserereignisses 2013 kam es auf dem Teilstück der Wildenfelser Straße im Bereich der Hausnummer 46 (Auffahrt Feuerwehrdepot) zu ausgedehnten Schäden. Die Deckschicht ist teilweise ausgebrochen und weist Rissschäden auf. Zudem wurden Teile des Unterbaus ausgespült sowie Entwässerungseinrichtungen beschädigt. Zunächst sollte nur eine Teilsanierung der Straße, insbesondere des linken Straßenbereichs, erfolgen. Im Zuge der Bauausführung wurde jedoch festgestellt, dass der komplette Straßenabschnitt unterspült wurde. Dadurch wurde ein grundhafter Ausbau der Straße einschließlich der Erneuerung der Straßenentwässerung notwendig.

 

Der Schadensbereich umfasste über eine Länge von rund 65 Metern über die gesamte Straßenbreite. Die Straße wurde mit einer Gesamtdicke des frostsicheren Oberbaus von 70 Zentimetern Höhe (4 Zentimeter Asphaltbetondeckschicht, 14 Zentimeter bituminöse Tragschicht, 52 Zentimeter Frostschutzschicht) ausgebaut. Die Straße wurde mit einer einseitigen Querneigung von 2,5 Prozent ausgebildet und beidseitig mit Granitborden eingefasst. Die Befahrbarkeit der angrenzenden Zufahrten wurde über entsprechende Anpassungen sichergestellt.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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