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02.06.2020 - S 282, Erneuerung in Hauptmannsgrün

Am 11. Juni beginnen die Arbeiten zum Ausbau der S 282/Reichenbacher Straße in Hauptmannsgrün auf einer Gesamtlänge von ca. 690 Metern einschließlich des Umbaus der Kreuzung mit der K 7802/Hauptstraße. Baubeginn ist am Ortseingang Hauptmannsgrün aus Richtung Reichenbach, Bauende ca. 80 Meter nach der Kreuzung mit der Kreisstraße.

Im genannten Abschnitt werden sowohl die Fahrbahn als auch die Gehwege komplett erneuert. Die Straße erhält eine eigene Straßenentwässerung, die in den Hauptmannsgrüner Bach entwässert. Der Knotenpunkt am „Schweizer Haus“ (mit K 7802) wird als Minikreisel umgestaltet. Es werden teilweise Trinkwasser-, Abwasser-, Regenwasser- und Gasleitungen sowie Elektro-, Telekom- und Beleuchtungskabel um- und neu verlegt. Der Bachdurchlass im Kreuzungsbereich wird komplett erneuert. Des Weiteren werden Leerrohre für den Breitbandausbau verlegt.

Alle Arbeiten werden unter Vollsperrung der S 282 durchgeführt. In diesem Jahr wird der 1. Bauabschnitt, der Kreuzungsbereich der S 282 mit der K 7802, gebaut. Somit ist dieser Abschnitt komplett für den Verkehr gesperrt. Der Bus aus Richtung Reichenbach kommend, wendet an der jetzigen Bushaltestelle „Waldkirchner Straße“. Hier wird eine Wendestelle eingerichtet. Die Schulkinder werden durch Schülerlotsen auf einem gesicherten Gehweg durch die Baustelle zur Schule geführt. Eine Befahrung der S 282 aus Richtung Reichenbach bis einschließlich Einmündung Waldkirchner Straße ist weiterhin möglich. Der Durchgangsverkehr wird über die S 282, S 293 Irfersgrün und Lengenfeld, B 94 Reichenbach umgeleitet.

Für 2021 ist der 2. Bauabschnitt, vom Ortseingang Hauptmannsgrün (aus Richtung Reichenbach) bis einschließlich der Einmündung nach Waldkirchen, geplant. Die Durchfahrt der Kreuzung K 7802 zur S 282/Voigtsgrüner Straße ist dann wieder möglich. Die Umleitung für den Durchgangsverkehr erfolgt wie im 1. Bauabschnitt.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis September 2021 beendet werden können. In den baufreien Wintermonaten ist die Straße befahrbar und die Vollsperrung wird aufgehoben.

Es handelt sich um eine Gemeinschaftsmaßnahme des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, des Vogtlandkreises und der Gemeinde. Die Gesamtkosten betragen rund 1,7 Millionen Euro. Sie werden zum größten Teil vom Freistaat Sachsen mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes finanziert. Für den Ausbau der Kreuzung mit der Kreisstraße K 7802 hat der Vogtlandkreis einen Fördermittelbescheid über rund 250.000 Euro erhalten. Das entspricht einem Fördersatz von 90 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für die Verbesserung der kommunalen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die über einen längeren Zeitraum eintretenden Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise auf der Umleitung gebeten.

HINTERGRUND

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr ist auch in Zeiten der Corona-Krise ein zuverlässiger Auftraggeber für die regionale Wirtschaft. Für den Staatsstraßenbau im Freistaat Sachsen stehen in diesem Jahr rund 126 Millionen Euro zur Verfügung, für die Bundesstraßen und Autobahnen weitere 337 Millionen Euro. Trotz Corona-Krise und erschwerten Arbeitsbedingungen verliefen und verlaufen unsere Auftragsvergaben termingerecht. Seit Jahresbeginn haben wir bereits rund 100 Millionen Euro durch Aufträge vertraglich gebunden. Rund zwei Drittel des Auftragsvolumens bleiben dabei im Freistaat Sachsen. Alle Aufträge des LASuV für Bau-, Liefer- und Dienstleistungen rund um den Brückenbau, Straßen- und Radwegbau bzw. deren Sanierung werden grundsätzlich in Fachlosen und – wo sinnvoll – in Bauabschnitte bzw. Teillose unterteilt, um auch kleinen und mittelständischen Baufirmen aus unserer Heimat die Möglichkeit zu eröffnen, sich entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Ausschreibungen zu beteiligen.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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