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30.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Muldenhammer

Die Gemeinde Muldenhammer hat einen Förderbescheid über rund 24.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung mehrerer Straßen zur Verfügung gestellt.

Durch das Hochwasserereignis im Juni 2013 kam es auf der Auerbacher Straße, der Dorfstraße und der Straße “Zum Vogtlandsee“ sowie deren Randbereiche zu größeren Überschwemmungen. Die Straßen, Gräben und die angrenzenden Grundstücke mussten in einer Sofortmaßnahme von Schwemmsand, Geröll und Unrat befreit werden. Dadurch wurde die Befahrbarkeit wieder hergestellt. Bei der Straße “Zum Vogtlandsee“ wurde die sandgeschlämmte Schotterdecke sehr stark beschädigt. Die Deckschicht ist durch Ausspülungen und Ausbrüche des Hochwassers gekennzeichnet. Es kam zu tiefen Auswaschungen und zu einer unregelmäßigen Oberfläche auf dem gesamten Weg. Die Struktur der Schotterdecke wurde beschädigt. Zur Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Weges erfolgte der Abtrag und die Profilierung des Weges. Es wurde eine neue Schotterdecke wieder eingebaut. Der Sanierungsbereich erstreckt sich auf eine Länge von circa 130 Meter auf einer Breite von 3,5 Meter.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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