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05.07.2016 - Ausbau der S 115 in Löbau beginnt

In Löbau wird der Verkehrsfluss hauptsächlich von Einbahnstraßen geprägt, lange Wege vom und ins Zentrum sind die Folge. Dieses Verkehrskonzept ist den heutigen modernen Anforderungen und Standards an Infrastruktur nicht mehr gewachsen, deshalb wird dieses Konzept komplett neu aufgelegt und die Einbahnstraßen werden der Vergangenheit angehören. Bei dieser Baumaßnahme werden zwei Kreisverkehre ins Stadtinnere installiert und die Anbindungen an die Staats-, Stadt- und Kreisstraßen neu hergestellt. Die Medienträger erneuern ihre Leitungen und Kabel im Baubereich.

 

Bis zum „Tag der Sachsen 2017“ in Löbau soll der obere Kreisverkehr (Kreisverkehr Poststraße/Promenadenring) fertiggestellt sein. Die Bauarbeiten werden für diesen Zweck unterbrochen, nach dem Ende der Veranstaltung wieder fortgesetzt und im Herbst 2018 abgeschlossen.

 

Am kommenden Montag, den 11. Juli beginnen die Arbeiten mit der Herrichtung der inneren Umleitung. Die Durchführung der Bauleistung erfolgt unter Vollsperrung. Grundsätzlich erfolgt eine äußere Umleitung über die B 178-Ortsumfahrung Löbau für den Schwerverkehr, der aus der Stadt komplett ferngehalten wird. Damit soll erreicht werden, dass die Innenstadtstraßen nicht unnötig belastet werden und der Durchgangsverkehr nicht durch die Stadt führt. Entsprechende Hinweistafeln sollen schon vor dem Ortseingang aufgestellt werden. Während dieser Zeit wird die Kraftahrstraße auf der Umfahrung ausgesetzt, so dass es möglich ist, dass auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und langsam fahrende Fahrzeuge diese nutzen können. Die Höchstgeschwindigkeit wird dann Tempo 100 betragen. Diese Verkehrsführung inklusive der Umleitung über die B 178 bleibt auch während der Winterpause bestehen.

 

Für den innerörtlichen Verkehr während der Bauzeit soll über die August-Bebel-Straße und die Äußere Bautzener Straße umgeleitet werden, die in der Zeit in beide Richtungen befahrbar sein werden.

 

Für den innenstädtischen Bereich wurde mit allen Beteiligten ein Verkehrskonzept ausgearbeitet, das den Anwohnern, Gewerbetreibenden und Besuchern ermöglicht, die Innenstadt zu befahren. Unser gemeinsames Ziel ist es, mit verkehrsorganisatorischen Maßnahmen die Erreichbarkeit bestmöglich aufrecht zu erhalten. Dazu ist es notwendig, den „verkehrsberuhigten Bereich“ in eine „Zone 20“ mit Parkverbot umzuwandeln. Der Grund dafür ist, dass im verkehrsberuhigten Bereich die Straße bislang überwiegend für Fußgänger in ihrer gesamten Breite zur Verfügung steht. In der jetzt einzurichtenden Zone 20 müssen die Fußgänger dann die Gehwege nutzen und nicht die Fahrbahn. Kritische Bereiche werden zusätzlich nochmals gesichert. Verstärkt wird die Einhaltung der Zone 20 auch durch das Ordnungsamt kontrolliert. Halteverbote müssen strikt eingehalten werden, um den Verkehrsfluss zu gewährleisten. Bei Nichteinhaltung werden Fahrzeuge auch abgeschleppt.

 

An besonders engen und unübersichtlichen Stellen werden auf jetzt ausgewiesenen Parkflächen jedoch einige wenige Parkflächen wegfallen. Die öffentlichen Parkplätze bleiben während der Baumaßnahme nutzbar. Das Befahren im jetzigen verkehrsberuhigten Bereich von Radfahrern entgegensetzt der Verkehrsführung ist während der Bauzeit ebenfalls nicht möglich.

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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