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22.07.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Obernaundorf

Der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat einen Förderbescheid über rund 51.484 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Schadensbeseitigung an der Kreisstraße K 9015 in Obernaundorf zur Verfügung gestellt.

Im Zuge des Hochwassers 2013 wurden die Randbereiche der Kreisstraße K 9015 in der Ortslage Obernaundorf beschädigt. Die förderunschädlich bereits Anfang dieses Jahres durchgeführte Maßnahme umfasste die Schadensbeseitigung in Teilbereichen mit besonders starkem Schadensbild. Hierzu gehörten die Beräumung der Ausspülungen und Herstellung von Pflasterinnen sowie die Instandsetzung der Bankette der Kreisstraße. Im Teilbereich Veilchental wurde der geschädigte Teil des Durchlasses durch den Einbau von Beton-Kastenprofilen erneuert. Gleichzeitig wurden die Böschungsmauern im Anschluss an den Durchlass mit Wasserbausteinen in Beton gesichert.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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