1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

14.06.2016 - Freistaat fördert Verbesserung der Verkehrssteuerung zwischen der Zentralhaltestelle Zwinglistraße und dem Knotenpunkt Pirnaer Landstraße/Moränenende in Dresden

Die Dresdner Verkehrsbetriebe AG hat einen Förderbescheid vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das Unternehmen erhält rund 930.000 Euro Fördermittel vom Freistaat Sachsen für die Verbesserung der Verkehrssteuerung zwischen der Zentralhaltestelle Zwinglistraße und dem Knotenpunkt Pirnaer Landstraße/Moränenende. Das entspricht 75 Prozent der förderfähigen Ausgaben für dieses Projekt. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen der Förderung zur Verbesserung der Bedingungen im schienen- und straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt.

 

Die hier geförderte Maßnahme umfasst die Ausrüstung von 11 Lichtsignalanlagen entlang des Streckenabschnitts Zentralhaltestelle „Zwinglistraße“ bis zum Knotenpunkt „Pirnaer Landstraße/Moränenende“ der Straßenbahnlinie 1 und 2 mit neuer Hard- und Software. Die Ausrüstung mit modernen Steuergeräten ermöglicht den Einsatz neuer Steuerungsverfahren, die die Lichtsignalanlage je nach Fahrplanlage des Fahrzeugs gezielt beeinflussen kann. So können verfrühte Fahrzeuge in den normalen Steuerungsablauf ohne Stillstand eingeordnet und verspätete Fahrzeuge bevorrechtigt werden. In Ergänzung dazu ist es durch die Modernisierung möglich, die Fußgängersignale zu den Haltstelleninseln zu erfassen und entsprechend zu bevorrechtigen.

 
„Wir unterstützen die Dresdner Verkehrsbetriebe bei der Realisierung dieser Maßnahme, weil die neue Technik zu einer höheren Attraktivität des ÖPNV und zu mehr Pünktlichkeit im Straßenbahnverkehr beitragen wird. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder ins Konzert, je zuverlässiger die Bahnen fahren, umso leichter ist es für die Dresdner, sich bewusst für die Alltagswege mit der Straßenbahn zu entscheiden“, so Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr. Mit der Verbesserung der Verkehrssteuerung der beiden Haltestellen sollen die Pünktlichkeit und die Zuverlässigkeit des ÖPNV durch die Reduzierung von Fahr- und Verlustzeiten an den Knotenpunkten erhöht werden. Insgesamt wird damit die Verkehrsqualität entlang des beschriebenen Verkehrszuges verbessert. Darüber hinaus schafft die Ertüchtigung der Knotenpunkte mit moderner Hard- und Software die Voraussetzung dafür, dass der beschriebene Streckenabschnitt in die übergeordnete Steuerung der Landeshauptstadt Dresden integriert werden kann.

 

Die Arbeiten sollten antragsgemäß bis Ende 2016 abgeschlossen werden. Für aktuelle Informationen zum Bauvorhaben bitten wir um ergänzende Anfrage beim Vorhabensträger.

Marginalspalte

Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

  • SymbolPostanschrift:
    Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Stauffenbergallee 24
    01099 Dresden
  • SymbolTelefon:
    (+49) (0351) 81 39 19 20
  • SymbolTelefax:
    (+49) (0351) 81 39 10 99
  • Symbolpresse@lasuv.sachsen.de
© Landesamt für Straßenbau und Verkehr