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03.03.2014 - Mehrere Schadensbeseitigungen des Hochwassers 2010 in Olbersdorf werden vom Freistaat gefördert

Die Gemeinde Olbersdorf hat drei Förderbescheide über insgesamt rund 730.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht jeweils dem Höchstfördersatz von 90 Prozent. Die Mittel stehen für die Sanierung von zwei Stützmauern und die Sanierung des Goldbachbettes zur Verfügung. Für die Beseitigung der Schäden des Augusthochwassers 2010 hatte der Freistaat Sachsen ein Sonderprogramm aufgelegt. Aus diesem Sonderprogramm zur Wiederherstellung der kommunalen Infrastruktur in Gebieten, die durch das Hochwasser geschädigt worden sind, fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr auch diese Maßnahmen in Olbersdorf.

Das Augusthochwasser 2010 führte zum Einsturz der Ufermauern unterhalb der Straße „Am Kirchberg“ im Bereich vor der Steindeckerbrücke. Durch den hohen Strömungsdruck des Hochwassers sind weitere Schäden durch Ausspülungen im Gründungsbereich entstanden. Durch das Hochwasser verursachte Auskolkungen beeinflussen zusätzlich die Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit der Stützmauer. Als Ersatzneubau soll auf einer Länge von circa 121 Meter eine 70 Zentimeter dicke, konstruktiv bewehrte Stahlbetonstützwand mit einem Vormauerwerk aus Granit errichtet werden. Als Ausgleich für den Wegfall von Nischen und Hohlräumen für eine Vielzahl von Kleinstlebewesen werden zwei heimische hochstämmige Laubbäume gepflanzt. Die Baumaßnahme soll am 15 Juni 2014 beginnen und voraussichtlich bis Mitte Oktober beendet sein.

Am Mühlgraben führte das Augusthochwasser 2010 ebenfalls zu Beschädigungen des Mauerwerks, Lockerung von Steinen und Ausspülungen. Parallel zum Straßennetz der August-Bebel-Straße soll auf einer Länge von 41 Meter mit einer 70 Zentimeter dicken Stahlbetonstützwand mit einem Vormauerwerk aus Granit saniert werden. Die Straße Am Mühlgraben muss in der Bauphase wegen der notwendigen Erneuerung über die gesamte Breite und der erforderlichen Sicherheitsabstände im Bauabschnitt gesperrt werden (Fußgänger, Radverkehr frei). Da der Goldbach der Forellenregion zuzuordnen ist, wird mit Rücksicht auf die Salmonidenschonzeit (01.10.-30.04.) die Baumaßnahme in der Zeit vom 1. Mai bis spätestens 30. September 2014 durchgeführt werden.

Ebenfalls parallel zur August-Bebel-Straße muss die Stützmauer auf einer weiteren Länge von circa 91 Meter wegen der Schäden durch das Hochwasser 2010 erneuert werden. Die aus Sandsteinquadern als Trockenmauer mit einem oberen Teil aus Granitquadermauerwerk und im mittleren Teil aus geschüttetem Beton mit eingelagerten Bruchsteinen geschädigte Mauer soll von Anfang Juni bis voraussichtlich Ende September 2014 erneuert werden.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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