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30.10.2013 - Hochwasserschadensbeseitigung an der S 12 westlich Löbnitz nächste Woche abgeschlossen

Die seit dem 7. Oktober in Bau befindliche Sofortmaßnahme zur Wiederherstellung der baldigen Befahrbarkeit des während des Junihochwasser der Mulde 2013 vollständig zerstörten, rund 220 Meter langen Straßenabschnittes der S 12 nahe der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt steht kurz vor dem Abschluss. Es ist vorgesehen, das fertig gestellte Straßenbauvorhaben Anfang kommender Woche wieder für den Verkehr freizugeben.

Da sich der Schadensbereich bundeslandübergreifend (hier L 139) erstreckt, konnte durch eine enge und konstruktive Zusammenarbeit mit der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt, Regionalbereich Ost, kurzfristig deren förmliche Zustimmung zur Planung, Ausschreibung, Bauüberwachung, Abrechnung und Vertragsabwicklung der Gemeinschaftsmaßnahme in ihrem Namen und Benehmen erlangt werden.

Am 07. Oktober 2013 wurde an der Staatsstraße S 12 / Landstraße L 139 mit der Beräumung des unmittelbaren Baufeldes von Treibgut, Bauschutt, Altholz, Kabelresten usw. und der Demontage beschädigter Straßenausstattung begonnen. Innerhalb der kurzen Bauzeit von rund einem Monat wurden im komplett zerstörten Fahrbahnabschnitt zur schnellstmöglichen Beseitigung bestehender infrastrukturellen Einschränkungen zunächst rund 20.000 Kubikmeter Erdstoff als Provisorium im neu hergestellten Straßendamm eingebaut werden. Darauf wurden anschließend rund 1000 Kubikmeter Frostschutzmaterial sowie rund 1.500 Quadratmeter Asphalttragdeckschicht aufgebracht. Außerdem erfolgten beiderseits der Bruchstelle die Erneuerung unterspülter und abgebrochener Fahrbahnrandbereiche, die Wiederherstellung der Bankette und Böschungen sowie Maßnahmen an den Schutz- und Leiteinrichtungen sowie zur Markierung und Beschilderung. Gleichzeitig wurde im Auftrag der Telekom die in diesem Abschnitt zerstörte Kabeltrasse wieder hergestellt. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 600.000 Euro.

Nach der Verkehrsfreigabe des Straßenzuges handelt es sich weiterhin um ein Provisorium im Bruchstellenbereich, das im Interesse der Verkehrssicherheit auch als solches durch verkehrsregelnde Maßnahmen (Geschwindigkeitsbeschränkung auf 50 km/h) gekennzeichnet sein wird.

Da sich diese massive Schädigung nach dem Hochwasserereignis von 2002 nunmehr wiederholt an nahezu gleicher Stelle ereignet hat, laufen parallel zu den Bautätigkeiten Abstimmungen zwischen Sachsen-Anhalt, dem Regionalen Planungsverband, der LTV und der LMBV und dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr zum Gesamthochwasserkonzept in diesem Bereich.

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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