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14.12.2017 - Europäische Förderung ermöglicht grenzüberschreitendes Straßenbauprojekt Bad Elster - Hranice

Im Rahmen des grenzübergreifenden Kooperationsprogramms Freistaat Sachsen - Tschechische Republik 2014 - 2020, INTERREG Va, wurde unter anderem die Möglichkeit geschaffen, den Ausbau und die Erneuerung historisch bestehender Straßenverbindungen zwischen dem Freistaat Sachsen und den grenznahen Bezirken in der Tschechische Republik durch Fördermittel der EU zu unterstützen. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, das Bezirksamt für Straßenunterhaltung und Instandsetzung Karlovy Vary und die Stadt Hranice haben gemeinsam die Initiative ergriffen und als Partner das Projekt „Modernisierung der historischen grenzüberschreitenden Straßenverbindung Bad Elster S 306 – Hranice III/2172“ ins Leben gerufen.

 

Zusammen wurde über mehrere Jahre hinweg das Projekt entwickelt, geplant und zu einem Projektantrag finalisiert. Der Lenkungsausschuss des Gemeinsamen Technischen Sekretariats hatte in seiner Sitzung am 5. und 6. Dezember 2017 dieses Projekt bestätigt und 6,7 Millionen Euro Fördermittel dafür zur Verfügung gestellt. Weitere 15 Prozent Eigenmittel bringen der Freistaat Sachsen, die Bezirksregierung Karlovy Vary und die Stadt Hranice selbst auf. Somit sollen insgesamt ca. 7,9 Millionen Euro Gesamtkosten finanziell abgesichert werden.

 

Ziel des Projekts ist der Ausbau und die Modernisierung eines Abschnitts von 3,65 Kilometer Länge der bestehenden Straßenverbindung Staatsstraße 306 von Bad Elster / Bährenloh bis zum Grenzübergang und der sich auf tschechischer Seite anschließenden Straße III/2172 bis in die Stadt Hranice. Es soll eine moderne, regelkonforme und damit sichere Straßenverbindung zwischen den beiden Städten geschaffen werden. Durch eine gut funktionierende Anbindung an das regionale und überregionale Straßen-, Radwege und Wanderwegenetz wird die Grundlage für einen regen touristischen und sozialen Austausch in der gesamten Region geschaffen.

 

Die Projektlaufzeit wurde bis 31. März 2021 festgelegt und alle Beteiligten Projektpartner arbeiten daran, eine schnelle gemeinsame Projektumsetzung in Angriff nehmen zu können. Auf tschechischer Seite besteht bereits Baurecht, für die S 306 wird nun das Planfeststellungsverfahren eröffnet, der Antrag wird noch vor Weihnachten gestellt.

 

Siehe auch https://medienservice.sachsen.de/medien/news/214984?page=1

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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