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05.11.2018 - Förderbescheide für Beseitigung von Unwetterschäden im Vogtland

Die wiederholten Starkregenereignisse vom Mai dieses Jahres hatten im Vogtlandkreis neben Bundes- und Staatsstraßen auch zahlreiche Kreis- und Gemeindestraßen unterspült, Stützwände, Brücken und Straßenentwässerungen erlitten Schäden und ganze Fahrbahndecken wurden aufgerissen. Die sächsische Staatsregierung hatte Unterstützung für den Vogtlandkreis und die betroffenen Kommunen bei der Schadensbeseitigung in Aussicht gestellt und Möglichkeiten zur Finanzierung der Unwetterschäden im Vogtland gefunden. Im August hatte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr durch eine Kabinettsvorlage die Finanzierung abgesichert.

 

Insgesamt werden rund 27 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit alle Unwetterschäden zeitnah und nachhaltig beseitigt werden können. „Sachsens Verkehrswege sind die Lebensadern für Familien, Unternehmen und öffentliche Daseinsvorsorge, vom Rettungsdienst bis zum Postboten. Die kommunale Infrastruktur hat große Bedeutung für die Erreichbarkeit aller Orte, an denen Menschen zuhause sind. Deshalb hat uns das sächsische Verkehrsministerium beauftragt, die Förderung mit hoher Priorität zu bearbeiten, damit spätestens Ende nächsten Jahres wieder alle beim Unwetter vom Mai beschädigten Straßen in einem ordentlichen Zustand sind. Die Mittel stehen dem Vogtlandkreis und den Kommunen ab sofort bereit,“ erklärt Doris Drescher, Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

 

Die größten Empfänger der Fördermittel sind der Vogtlandkreis mit rund 8,8 Millionen Euro, die Stadt Plauen mit 6,1 Millionen Euro, Bad Elster mit 3,4 Millionen Euro und Adorf mit 2,6 Millionen Euro. Reichenbach und Mühlenthal erhalten jeweils rund 1,5 Millionen Euro, Markneukirchen 1,3 Millionen Euro. [Weischlitz 807.000 Euro, Rosenbach 476.000 Euro, Oelsnitz 330.000 Euro, Bad Brambach 236.000 Euro, Steinberg 23.000 Euro, Eichigt 12.000 Euro und Triebel 7.000 Euro]. Die Kommunen und das Landratsamt hatten zunächst Schadenslisten erstellt und dem LASuV zur Prüfung übergeben. Nunmehr haben alle Antragsteller ihren Förderbescheid über den Gesamtumfang der jeweils eingereichten Maßnahmenliste erhalten.

 

Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Baulastträgern zudem, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt bzw. bereits begonnen und dann im Nachgang ein entsprechender Förderantrag gestellt werden konnte, um für die Erreichbarkeit aller geschädigten Orte im Vogtlandkreis nach dem Unwetter keine Zeit zu verlieren.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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