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13.06.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Zwickau

Die Stadt Zwickau hat einen weiteren Förderbescheid über rund 10.700Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Instandsetzung eines beschädigten Teilstücks vom Dänkritzer Weg zur Verfügung gestellt.

 

Infolge des Hochwassers 2013 kam es im Bereich des kommunalen, öffentlichen und unbefestigten „Dänkritzer Weg“ zu massiven Schäden durch Überflutungen und Ausspülungen des wild abfließenden Oberflächenwassers. Sowohl die Nebenanlagen als auch der Straßenkörper wurden aus- und unterspült. Teilweise kam es zu massiven Erosionen. Für die Befestigung des öffentlichen Weges kommt eine Sonderbauweise bei nicht gebundenen Tragschichten als Oberflächenbehandlung zur Anwendung. Nach Herstellung des Erdplanums wird eine Frostschutzschicht eingebaut. Anschließend erfolgt der Einbau einer Splittvorlage und die Herstellung der Oberflächenbehandlung als dreifache Tränkmakadam.

 

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

 

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Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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