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20.05.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Nordsachsen

Die GemeindeZschepplinhat heute einen Förderbescheid über rund 127.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Sanierung der Gemeindestraßen und Gehwege zur Verfügung gestellt.

 

Der Ortsteil Glaucha der Gemeinde Zschepplin wurde durch die Deichbrüche in Glaucha und Hohenprießnitz während des Muldehochwassers im Juni 2013 überschwemmt und weite Teile der Infrastruktur im Ort beschädigt. Im Bereich der die B107 begleitenden Gehwege kam es zu Ausspülungen, großflächigen Setzungen und Verwerfungen des Pflasters. Weiterhin wurde die wassergebundene Decke an den Überfahrten in die Muldenaue/ Glauchaer Bach ausgespült. Nun steht die Wiederherstellung der zerstörten Verkehrsflächen in der Gemeinde Zschepplin an. Die Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum von März bis September 2014 geplant.

 

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Die Gemeinde Zschepplin hat heute einen Förderbescheid über rund 218.000 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für die Fahrbahnerneuerung der K 8912 bei Pülswerda zur Verfügung gestellt.

 

Durch das Hochwasser im Juni 2013 wurde die Kreisstraße 8912 östlich von Pülswerda auf einer Länge von rund 1,1 Kilometern durch aufsteigendes Grundwasser überflutet. Im Ergebnis wurden Netzrisse in der bituminösen Fahrbahnbefestigung sowie Kantenabbrüche an den Fahrbahnrändern festgestellt. Die Wiederherstellung der Kreisstraße erfolgt im Hocheinbau, um künftige Überflutungen zu minimieren. Weiterhin werden die Fahrbahnränder zur Sicherung der Fahrbahndecke stabilisiert. Die Bankette mit einer Breite von 1 Meter werden als Schotterrasen ausgeführt. Die Ausführung der Baumaßnahme ist für den Zeitraum von März bis September 2014 geplant.

 

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Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann. 

 

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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