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01.10.2015 - Tunnel Königshainer Berge: Modernisierungsarbeiten beginnen am 12. Oktober

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr plant ein umfassendes Paket zur Modernisierung und Ertüchtigung des A 4-Tunnels Königshainer Berge im Umfang  von insgesamt etwa 8 Millionen Euro über die Jahre 2015 bis 2018 ein. Die meisten Maßnahmen werden unter Verkehr mit Einziehung eines Fahrstreifens realisiert. Die Planung einer entsprechenden Technologie und schrittweise Umsetzung der Arbeiten unter Verkehr ist sehr anspruchsvoll, deshalb wird sich das Arbeitspaket über mehrere Jahre erstrecken. Ziel der Modernisierungsmaßnahmen ist es, die Sicherheit für den fließenden Verkehr sowie aller Verkehrsteilnehmer auch im Havariefall weiter zu verbessern. Dafür wird die technische und bauliche Ausstattung des Tunnels Königshainer Berge erweitert und teilweise erneuert. Spätestens 2018 soll der Umbau abgeschlossen sein.

 

In der zweiten Oktoberhälfte, voraussichtlich vom 12. Oktober bis zum 6. November, werden als erster Teil dieses umfassenden Arbeitspakets in den Kabelzuganlagen unter dem rechten Notgehweg in Fahrtrichtung Görlitz Glasfaserkabel eingezogen. Während dieser Bauzeit steht auf der A 4 in Fahrtrichtung Görlitz nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

 

Das Programm für die Nachrüstung umfasst eine Erweiterung der Tunnelausstattung gemäß Richtlinie zu Ausstattung und Betrieb von Straßentunneln 2006. Insbesondere erfolgt die Abschottung aller Querschläge mit Brandschutztoren und die Einrichtung einer Feuerlöschleitung durch die Querschläge als Trockenleitung sowie die Nachrüstung von Kameras in den Bereichen der Querschläge. Zudem soll die Entlüftung weiter optimiert werden, indem je Röhre ein zusätzliches Lüfterpaar angeschlossen wird. Auch die Sicherheitstechnische Beleuchtungstechnik und optische Kennzeichnung der Fluchttüren und –wege wird weiter verbessert. Die Verkehrstechnik wird ebenfalls modernisiert. Hier ist die Nachrüstung auf sechs bzw. sieben Wechselverkehrszeichenquerschnitte je Tunnelröhre geplant (bislang drei je Röhre). Auch die Errichtung je einer neuen Verkehrszeichenbrücke und die Modernisierung des Bestands sowie einer Schrankenanlage vor den beiden Einfahrtsportalen ist in Planung.

 

Zum anderen sind auch Sanierungs- und Rekonstruktionsmaßnahmen enthalten, um veraltete Systeme auszutauschen (alle Streckenstationen und Wechselverkehrszeichen, alle Steuerungseinheiten für die Lüftungs- und Beleuchtungstechnik). Der Aufbau eines Datennetzes, basierend auf Glasfaserkabel und der Erschließung von rund 70 Messstationen, bildet die Grundlage für die Erneuerung der Automatisierungstechnik und der Verkehrstechnik.

 

Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer auf der A4-Ost um besondere Aufmerksamkeit und Verständnis für die erforderlichen Absicherungsmaßnahmen der Baustelle.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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