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08.10.2013 - Dresden erhält vier touristische Unterrichtungstafeln an den Autobahnen A4, A 13 und A 17

Dresden erhält insgesamt vier touristische Unterrichtungstafeln. An der A 4 weisen künftig in Fahrtrichtung Aachen zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf und Dreieck Dresden-Nord sowie in Fahrtrichtung Görlitz zwischen den Anschlussstellen Dreieck Nossen und Wilsdruff jeweils eine der charakteristischen braunen Tafeln auf einen lohnenden Abstecher hin. Hinzu kommen jeweils eine Tafel an der A 13 in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Radeburg und Marsdorf sowie an der A 17 in Fahrtrichtung Dresden zwischen den Anschlussstellen Heidenau und Dresden-Prohlis. Das sächsische Verkehrsministerium hat einem entsprechenden Antrag der Landeshauptstadt Dresden zugestimmt.

Dresden, dass wegen seiner Kunstsammlungen und seiner barocken, mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage an der Elbe „Elbflorenz“ genannt wird, ist nach der Fläche die viertgrößte Großstadt und eine der zwölf bevölkerungsreichsten Städte Deutschlands. Als Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen steht Dresden seit seiner Gründung 1206 als  kurfürstliche, später königliche Residenz und Hauptstadt sächsischer Republiken in einer langen Tradition. Mit fast zwei Drittel Grün- und Waldflächen, zahlreichen denkmalgeschützten Gärten, Alleen und Parkanlagen sowie vielen Natur- und Landschaftsschutzgebieten gehört Dresden zu den grünsten Großstädten in Europa. Als Verkehrsknotenpunkt und wirtschaftlichem Zentrum des Ballungsraums Dresden gilt die Region zudem als eine der wirtschaftlich dynamischsten in Deutschland. Dresden, die „Stadt des Barock“, ist auch eine Kunst- und Kulturstadt von hohem internationalen Rang. Kostbare Kunstsammlungen, bekannte Klangkörper und bedeutende Bauwerke aus zahlreichen Epochen wie die Semperoper, der Zwinger oder die Frauenkirche finden sich überall in der Stadt. Deutsches Hygienemuseum, Militärhistorisches Museum, Gemäldegalerie Alte Meister, Grünes Gewölbe und viele Museen mehr lassen interessierte Herzen höher schlagen. Und Bauwerke wie der Yenidze, die ehemalige Tabakwarenfabrik im Stil einer Moschee oder das Blaue Wunder, der Goldene Reiter oder der Erlweinspeicher. An jeder Ecke hat der Besucher in Dresden alte und neue interessante Blickwinkel und Entdeckungen.

„Dresden ist eine faszinierende und ganz eigene Mischung aus moderner Großstadt, barocker Altstadt und Stadt von Kunst und Kultur – und das ein einer äußerst reizvollen Umgebung“, so Sachsens Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Sven Morlok (FDP). „Die  neuen Hinweistafeln an der Autobahn sollen auf die vielseitige Schönheit Dresdens aufmerksam machen und noch mehr Besucher in die Landeshauptstadt locken.“

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr hat heute die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung der touristischen Unterrichtungstafeln erteilt. Im nächsten Schritt ist die Landeshauptstadt Dresden als Antragsteller gefragt: Die Aufstellung kann vorgenommen werden, sobald die Schilder gefertigt sind.

Die Unterrichtungstafel finden Sie in der Anlage.

Hintergrund:
Im Freistaat Sachsen dürfen an Autobahnen zwischen zwei Anschlussstellen insgesamt bis zu vier touristische Hinweistafeln und damit doppelt so viele wie nach Bundesrecht allgemein vorgesehen aufgestellt werden. Eine entsprechende Verwaltungsvorschrift hatte der sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok (FDP) 2011 erlassen.
Für touristische Unterrichtungstafeln an Autobahnen (StVO Zeichen 386.3) gilt in Ergänzung der Bundesrichtlinien für die touristische Beschilderung (RtB) im Freistaat Sachsen Folgendes:
a) Touristische Unterrichtungstafeln dienen als Hinweis auf touristisch bedeutsame Ziele.
b) Vor Anschlussstellen dürfen bis zu vier touristische Unterrichtungstafeln stehen, wenn es die örtlichen und verkehrlichen Verhältnisse zulassen.
c) Zwischen den einzelnen Unterrichtungstafeln soll ein Mindestabstand von 250 Meter eingehalten werden.
d) Unterrichtungstafeln nach den oben genannten Maßgaben sind auch an autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen möglich. Dies betrifft Straßen mit je zwei Fahrstreifen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige bauliche Einrichtungen getrennt sind. Voraussetzung ist, dass es sich um einen längeren Streckenabschnitt (ab ca. 10 Kilometer) außerhalb geschlossener Ortschaften handelt.
Die Kosten der Schilder tragen die Antragsteller.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Pfeiffer, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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