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01.10.2015 - EFRE-Staatsstraßenbau: Ab Freitag freie Fahrt auf der S 38 westlich Grethen

Am 14. Juli vergangenen Jahres war der erste Spatenstich für den Ausbau der S 38 westlich Grethen erfolgt. Jetzt stehen die Arbeiten kurz vor dem Abschluss. Es ist vorgesehen, die Staatsstraße 38 am Freitag, den 2.Oktober für den Verkehr freizugeben. Damit wird die Maßnahme weit vor angekündigtem Fertigstellungstermin zum Jahresende 2015 fertig. Die landschaftspflegerischen Leistungen folgen dann noch planmäßig ergänzend 2016.

 

„Die neue S 38 ist leistungsfähig und kann auch steigende Verkehrsaufkommen sicher und flüssig bewältigen. Die verbesserte Verbindung nach Leipzig lässt die Region ein Stückchen näher an die mitteldeutsche Metropole heranwachsen,“ begründet Rainer Förster das Engagement von EU und Freistaat für das Ausbauvorhaben. „Und dass wir schneller als geplant fertig geworden sind, entschädigt hoffentlich ein wenig für die bauzeitlichen Erschwernisse, die nun ein Ende haben.“

 

Das Straßenbauvorhaben umfasste den Ausbau der Staatsstraße 38 westlich der Ortslage Grethen auf 2,8 Kilometern Länge. Die S 38 war insgesamt durch einen schlechten baulichen Zustand mit Spurrinnenbildung gekennzeichnet. Besonders in den Randbereichen waren Rissbildungen und Setzungen zu erkennen. Eine funktionierende, dem Stand der Technik entsprechende Entwässerung auch unter Berücksichtigung der Umweltanforderungen war nicht gegeben. Durch die nun fertig gestellte Staatsstraße wurden all diese Mängel beseitigt.

 

Der Ausbau erfolgte gemäß den planerischen Anforderungen mit einem Regelquerschnitt von 10 Metern, die Regelfahrbahnbreite beträgt demnach 7 Meter und teilt sich in zwei 3,25 Meter breite Fahrstreifen mit je einem 25 Zentimeter breiten Randstreifen auf. Beiderseits der Fahrbahn wurden 1,50 Meter breite Bankette sowie daran anschließend Entwässerungsmulden angeordnet. Für eine ausreichende Straßenentwässerung wurden drei Regenrückhalteanlagen errichtet. Diese bestehen jeweils aus einem Absetz- und Abscheidebecken und sind soweit erforderlich mit Drosselungs- und Notüberlaufbauwerken versehen. Die Ableitung des Oberflächenwassers erfolgt dann über Entwässerungsleitungen zur Parthe. Der gesamte Baubereich liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet. Daher wurden die Mulden am unteren Fahrbahnrand abgedichtet und Schutzeinrichtungen angeordnet. Mit diesen Maßnahmen konnte ein sehr guter Schutz des Grundwassers vor Schadstoffeintragungen aus der Verkehrsanlage hergestellt werden.

 

Kostenträger des Vorhabens ist der Freistaat Sachsen. Die Gesamtkosten des Straßenbauvorhabens für Bau und Grunderwerb betragen insgesamt rund 4,6 Millionen Euro, die im Rahmen des EFRE-Programms von der EU zu 75 Prozent gefördert wurden. Der Kostenrahmen konnte eingehalten werden.

 

Bedanken möchte sich das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bei den Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die mit der Baudurchführung eingetretenen Umleitungen und Erschwernisse.

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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