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02.04.2014 - Bund und Freistaat fördern Schadensbeseitigung nach Hochwasser 2013 in Großhartmannsdorf

Die Gemeinde Großhartmannsdorf hat einen Förderbescheid über rund 32.474 Euro vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erhalten. Das entspricht einem Höchstfördersatz von 100 Prozent der förderfähigen Kosten entsprechend der Richtlinie zur Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Die Mittel werden aus dem Aufbauhilfefonds der Bundesrepublik Deutschland und des Freistaates Sachsen für den Ersatzneubau der Brücke über den Dorfbach zur Verfügung gestellt.

Durch das wild fließende Wasser wurde der vorhandene Durchlass über den Großhartmannsdorfer Bach bei Haus Nr. 167 der Hauptstraße erheblich geschädigt. Die Fundamente wurden ausgespült und die Auflagemauern der Betonplatte sehr stark beschädigt. Die Flügelmauern waren auf einer Seite komplett zerstört. Das neue Bauwerk wurde als Rahmendurchlass aus Betonfertigteilen errichtet. Die Flügelmauern wurden als Schwergewichtsmauern ausgeführt. Des Weiteren umfasste die Maßnahme die Herstellung von Steinschüttung im Ein- und Auslaufbereich sowie die Sicherung der Bachsohle mit Rauhpflaster unmittelbar am Ein- und Auslauf des Durchlasses. Als Absturzsicherung wurden beidseitig Bauwerkskappen und ein Geländer angebracht. Im Bereich Zu- und Ablauf des Durchlassbauwerkes wurden Herdschwellen eingebaut. Die Maßnahmen wurden förderunschädlich bereits im Herbst 2013 durchgeführt.

Die Städte und Gemeinden erhalten bis zu 100 Prozent der Schäden an kommunalen Verkehrswegen ersetzt, die das Hochwasser 2013 verursacht hatte. Sie können Gelder für den Wiederaufbau der Infrastruktur noch bis 30. Juni 2015 beantragen. Der vorzeitige Maßnahmenbeginn, den der Freistaat Sachsen für alle bestätigten Maßnahmen aus den jeweiligen Wiederaufbauplänen für förderunschädlich erklärt hatte, ermöglichte es den betroffenen Gemeinden und Landkreisen, dass zuerst die Instandsetzung durchgeführt und dann im Nachgang bis Mitte 2015 ein entsprechender Förderantrag gestellt werden kann.  

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Pressekontakt

Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale

Isabel Siebert, Pressesprecherin und Bürgerbeauftragte

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